Netiquette (Netz-Etiquette) der Mailingliste Siebenbuergen-L

Die Liste soll den „Einzelforschern“, die sich mit siebenbürgischer Familienforschung beschäftigen, als Austauschplattform dienen, damit sie mit Hilfe anderer Forschern sogenannte „genealogische tote Punkte“ überwinden können.

Einiges vorab:

Was ist eine Mailingliste? Eine Mailingliste ist ein E-Mail-Verteiler, über den Beiträge zu bestimmten Themen verschickt werden können.

Wie funktioniert die Mailingliste? Sie schicken eine E-Mail mit Ihrer Anfrage an Siebenbuergen-L@genealogy.net. Diese E-Mail erhalten alle in der Liste eingetragenen Mitglieder, Sie eingeschlossen. Falls Sie die eigenen E-Mails nicht erhalten möchten, können Sie das in den eigenen Einstellungen auf der Internet-Seite der Mailingliste ändern. Dadurch, dass alle E-Mails an alle Mitglieder verteilt werden (denn das ist der Sinn der Liste!), kommt es natürlich häufig genug vor, dass sie E-Mails erhalten, die Sie nicht interessieren oder die Sie nicht beantworten können.

Im ersten Fall löschen Sie einfach die E-Mails. Im zweiten Fall brauchen Sie sich NICHT zu melden „tut mir leid, ich kann dir/Ihnen nicht helfen“, denn unsere Liste hat zur Zeit über 200 Mitglieder, und wenn dies alle tun, stellen Sie sich vor, wie „erfreut“ die anderen sind! Der Fragesteller wird das schon selbst erkennen, wenn keine Antworten kommen!

Inhalt:

* Speichern Sie die Begrüßungs-E-Mail
* Bleiben Sie beim Thema!
* Keine Werbung!
* Senden Sie E-Mails an Mailinglisten als NUR TEXT, nicht im HTML-Format
* Wählen Sie aussagekräftige Betreffzeilen
* Fassen Sie sich kurz
* Tauschen Sie private E-Mails nicht über die Listen aus
* Nachrichten mit Anhängen
* Technisches
* Bearbeiten Sie die Ursprungsnachricht, wenn Sie auf E-Mails antworten
* Senden Sie keine Kettenbriefe oder Viruswarnungen an die Mailingliste
* Bedenken Sie, dass am anderen Ende der Leitung Menschen sitzen und keine Roboter
* Das Archiv der Siebenbuergen-L-Mailingliste
* Was Sie noch beachten sollten

Speichern Sie die Begrüßungs-E-Mail (zum Inhalt)

In dieser E-Mail wird erklärt, worum es in der Liste geht und auch, wie man sich wieder abmelden kann. Man kann sich mit seinem Benutzernamen und dem Passwort anmelden und dann bestimmte Einstellungen vornehmen. Es ist beispielsweise möglich, zwischen mehreren Arten, die E-Mails zu empfangen, zu wählen. Entweder lässt man sich jede E-Mail einzeln zuschicken oder man wählt die tägliche Zusammenfassung (die Digest-Form).

Man kann die Lese-Art jederzeit umstellen. Wer in den Urlaub fährt, kann/soll die Zustellung der E-Mails solange aussetzen und nach dem Urlaub wieder auf „E-Mail“ oder „Digest“ umstellen. Nur eingetragene Teilnehmer können an die Mailingliste schreiben.

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben: nicht aufregen. Sie bekommen monatlich eine Erinnerungs-Mail über alle Ihre Passwörter für die Mailinglisten auf genealogy.net, bei denen Sie sich angemeldet haben.

Bleiben Sie beim Thema! (zum Inhalt)

Bedenken Sie bei Ihren E-Mails an die Liste, dass es sich um SIEBENBÜRGISCHE Familienforschung handelt. Und wie es bereits auch in der Beschreibung der Liste bei Ihrer Anmeldung nachzulesen war:

Die Liste soll den „Einzelforschern“, die sich mit siebenbürgischer Familienforschung beschäftigen, als Austauschplattform dienen, damit sie mit Hilfe anderer Forschern sogenannte genealogische „tote Punkte“ überwinden können.

Für andere Gegenden gibt es andere Mailinglisten.

Keine Werbung! (zum Inhalt)

Werbung ist in dieser Liste unerwünscht. Weder Eigen- noch Fremdwerbung von/für Berufsgenealogen (auch nicht über die Signatur!), noch Werbung für andere Listen oder sonstige Werbung.

Senden Sie E-Mails an Mailinglisten als NUR TEXT, nicht im HTML-Format (zum Inhalt)

Obwohl die modernen E-Mail-Programme heute fast alle standardmäßig HTML-formatierte E-Mails verschicken und auch lesen können, ist diese Art der formatierten E-Mail in Mailinglisten nicht üblich. Zum einen, weil es eben immer noch Anwender gibt, die E-Mails in HTML-Format nicht verarbeiten können, zum anderen weil eine formatierte E-Mail (ohne mehr Informationsinhalt zu bieten) mehr als doppelt so groß ist wie eine reine Text-E-Mail. Um E-Mails an die Mailingliste zu verschicken, muss man also die HTML-Ausgabe im E-Mail-Programm ausschalten.

Wählen Sie aussagekräftige Betreffzeilen (zum Inhalt)

Nicht mehrere Themen in eine E-Mail packen! Für jedes Thema, zu dem man schreibt, sollte man ein prägnantes Stichwort für die Betreff-Zeile (nicht „Suche“ oder „Hilfe“ bzw. gar keine Betreffzeile) verwenden und ebenso die Stichworte/Überschriften der bereits vorhandenen Themen benutzen. So kann der Empfänger schon vor dem Lesen erkennen, zu welchem Gesprächsthema der entsprechende Beitrag gehört. Viele Forscher lesen eine ganze Reihe von Listen und bekommen tagtäglich eine große Anzahl von E-Mails. Da man sie nicht alle lesen kann, sollte schon anhand des Betreffs erkennbar sein, worum es in etwa geht. So können alle leichter sortieren in „Interessiert mich“ oder „Interessiert mich nicht“.

Fassen Sie sich kurz! (zum Inhalt)

Erwähnen Sie alle wichtigen Informationen, aber schreiben Sie keine zu langen E-Mails, sondern verteilen Sie verschiedene Anliegen lieber auf mehrere E-Mails. Mehr als 50 Zeilen liest kaum noch jemand. Eine Ausnahme bilden natürlich (umfangreiche) genealogische Daten.

Tauschen Sie private Mails nicht über die Listen aus (zum Inhalt)

Manche Dinge interessieren wirklich nicht die gesamte Liste, sondern nur zwei Forscher, die Daten oder Erfahrungen austauschen möchten. Bereden Sie solche Angelegenheiten in privater E-Mail. Sicher ist es nicht immer leicht, zu unterscheiden, was von allgemeinem Interesse ist und was nicht. Denken Sie aber im Zweifelsfall lieber etwas länger darüber nach und schicken Sie Ihre Mail oder Antwort nur dann über die Liste, wenn Sie meinen, dass es wichtig wäre, dass alle sie lesen. Schicken Sie Dankesschreiben an Einzelne lieber privat als über die Liste.

Nachrichten mit Anhängen (zum Inhalt)

Aus gutem Grund (Schutz vor Viren) ist es nicht möglich, Dateianhänge an die Liste zu verschicken. Diese Mails werden einfach von der Liste abgewiesen. Da hilft es auch nicht, die E-Mail mehrmals zu verschicken!

Tipp: Dateien, die nur Text enthalten, können einfach in die Mails kopiert werden und brauchen nicht als Anhang verschickt zu werden.

Sollte es einmal wirklich notwendig sein, einen Dateianhang mit zu verschicken, senden Sie die entsprechende Mail direkt an die interessierte(n) Person(en). Die Mitgliederliste samt Mailadressen ist über die Webseite
http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/siebenbuergen-L
(letzter Punkt auf der Seite: Siebenbuergen-L Mitglieder) einsehbar.

Technisches (zum Inhalt)

Sollten Sie, quasi als Antwort auf eine Ihrer Mails, eine Nachricht mit dem Betreff
Warning: could not send message for past 4 hours
erhalten haben, heißt das meistens, dass der Mailserver der Liste gerade Probleme hat und Ihre E-Mail fünf Tage noch bereitgehalten wird (das steht dann auch im englischen Text in der E-Mail). Das heißt aber auch, dass Sie in diesen fünf Tagen Ihre Mail nicht noch einmal versenden müssen. Sollten die Probleme länger anhalten (was selten der Fall ist), bekommen Sie eine weitere E-Mail, in denen Ihnen mitgeteilt wird, dass Ihre ursprüngliche E-Mail nicht zugestellt werden konnte.

Die Mailingliste ist primär für genealogische Themen im Zusammenhang mit Siebenbürgen vorgesehen. Das schließt nicht aus, dass auch Themen, die entfernt damit zu tun haben (z. B. Handhabung verschiedener Genealogie-Programme), behandelt werden können. Bei Fragen technischer Natur sollte die Mail allerdings am besten im Betreff entsprechend gekennzeichnet werden und die Antwort darauf in der Regel privat erfolgen.

Bearbeiten Sie die Ursprungsnachricht, wenn Sie auf E-Mails antworten (zum Inhalt)

Die ursprünglich gesendete Nachricht sollte praktisch nie ganz zitiert werden (mit Ausnahme ganz (!) kurzer Mails vielleicht). Ferner sollte man weder komplett über noch komplett unter dem zitierten Text antworten. Beides ist falsch. In privaten E-Mails mag das nicht so wichtig sein, in Listen-E-Mails aber sollte man sich schon Mühe geben, korrekt zu zitieren. Schreibt man über dem zitierten Text, kommt gewissermaßen die Antwort vor der Frage. Schreibt man unter einem Vollzitat, müssen alle Leser erst endlos lange bereits bekannten Text durchscrollen. Im Idealfall nimmt man nur die wesentlichen Sätze heraus, schreibt seine Kommentare und Antworten unter die Zitate. Ausgelassene Textstellen kennzeichnet man so: […] Im Prinzip gelten für E-Mails in Mailinglisten dieselben Grundsätze, die auch für das Schreiben und Zitieren von Beiträgen im Usenet (in Newsgroups) gelten. Eine gute Anleitung findet man auf folgender Seite: http://learn.to/quote .
Hinweise zum korrekten Verfassen von E-Mails gibt es hier: http://piology.org/mail/.

Senden Sie keine Kettenbriefe oder Viruswarnungen an die Mailingliste (zum Inhalt)

Immer wieder geistern Kettenbriefe durchs Internet. Man bekommt E-Mails mit Warnungen oder mit anrührenden Geschichten zugeschickt, die man an alle Leute verschicken soll, die man im elektronischen Adressbuch stehen hat. Manche dieser Geschichten halten sich jahrelang, und in den meisten Fällen ist nichts Wahres daran. Lassen Sie lieber die Finger davon, und informieren Sie sich selbst eingehend auf folgenden Seiten:

http://www.hoax-info.de
http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax.shtml

Bedenken Sie, dass am anderen Ende der Leitung Menschen sitzen und keine Roboter (zum Inhalt)

Auch wenn Ihnen Ihre Diskussionspartner aus der Mailingliste in den meisten Fällen nur als xyz@domain.de bekannt sind, vergessen Sie nicht, dass sich Menschen hinter diesen Kürzeln verbergen. Einige davon werden Sie vermutlich nie persönlich kennen lernen, andere vielleicht schon. Bedenken Sie, dass Geschriebenes oft missverständlich formuliert sein kann und versuchen Sie, so zu schreiben, dass man genau weiß, was gemeint ist. Verwenden Sie ggf. sogenannte Emoticons (eine Liste befindet sich unter http://www.tabara.de/emoticon.html), um zu veranschaulichen, wie Ihre Worte gemeint sind.

Das Archiv der Siebenbuergen-L-Mailingliste (zum Inhalt)

Seit Ende 1999 kann man über die Internet-Seite auch bequem das Archiv aller gespeicherten Mails anschauen. Das Archiv ist nur in der Mailingliste eingeschriebenen Siebenbuergen-L-Mitgliedern zugänglich. Hierfür benötigt man ein Passwort. Die URL des Archivs lautet: http://list.genealogy.net/mailman/private/Siebenbuergen-L

Was Sie noch beachten sollten (zum Inhalt)

Bitte setzen Sie vor dem Urlaub oder längerer Abwesenheit die Zustellung der Listen-E-Mails aus. Dies können Sie bei Ihren persönlichen Einstellungen machen. Auf der Webseite

http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/siebenbuergen-L

müssen Sie ins letzte Feld auf der Seite Ihre E-Mail-Adresse eingeben und dann auf „Abonnement abbestellen oder Einstellungen bearbeiten“ klicken. Anschließend müssen Sie ins erste Feld Ihr Passwort eingeben und auf „Anmelden“ klicken. Im unteren Bereich der nachfolgenden Seite (grau unterlegt) müssen Sie bei „Mailzustellung“ die Option „aus“ anklicken. An dieser Stelle können Sie auch weitere Einstellungen ändern. Vergessen Sie nicht, zum Schluss unten auf der Seite auf „Meine Änderungen übermitteln“ zu klicken.